CategoriesNews

In der Schweiz sind die Zinssätze für Hypothekarkredite für den Erwerb von Immobilien gestiegen. Dieser Anstieg der Zinssätze hätte zu einem Rückgang der Immobilienpreise führen müssen, was jedoch nicht der Fall war. Wir wollen versuchen zu verstehen, warum.

Steigende Nachfrage nach Immobilien in der Schweiz und auch im Tessin

Der Schweizer und Tessiner Immobiliensektor erlebt derzeit eine grosse Nachfrage nach Immobilien, sowohl von Ausländern als auch von Schweizern selbst. Dieses Klima der Ungewissheit aufgrund der geopolitischen Situation, die die ganze Welt betrifft, hat die Sparer dazu veranlasst, ihr Geld auf einem stabilen Markt und in einem immer weiter expandierenden Sektor anzulegen. In der Tat war der Schweizer Immobilienmarkt schon immer sehr attraktiv und profitabel, und in dieser Zeit ganz besonders. Es gibt viele Immobilienagenturen in unserem Gebiet, aber auch in der übrigen Schweiz, die täglich Anfragen von Ausländern für den Erwerb von Immobilien erhalten. Es ist, als ob man sagen wollte, dass diejenigen, die es sich leisten können, in dieser unsicheren historischen Periode zu wählen, wo sie leben wollen, sich für ein neutrales Land und vor allem für ein Land mit einer stabilen Regierung, wie die Schweiz, entscheiden. Auch die Zeit nach der Pandemie hat ihren Teil dazu beigetragen und die Bedürfnisse der Menschen völlig verändert. Heute sind die Anfragen für Einzelwohnungen mit Garten am beliebtesten, sowohl bei Einheimischen als auch bei Personen, die aus den oben genannten Gründen in unser Land kommen, insbesondere weil das politische Klima ausserhalb der Schweizer Grenzen wenig Sicherheit vermittelt.

Zunahme der Bevölkerung und Rückgang der Neubauten

Die politischen Entscheidungen der Schweizer haben dazu geführt, dass die Schweiz heute ein reiches Land ist. Unser Arbeitsmarkt ist, auch dank der Einführung von Mindestlöhnen, gesund und erlaubt es Familien, optimistisch in die Zukunft zu blicken und, warum nicht, sogar eine Familie zu gründen, mehr als noch vor einem Jahrzehnt. Viele der Menschen, die wegen des Krieges aus ihrem Land geflohen sind, werden in der Schweiz bleiben. Aber wie wir wissen, ist unser Gebiet klein, und es bleiben nicht viele Baugebiete übrig.

Neubauten: ja, aber wann?

Selbst wenn es in unserer kleinen Schweiz noch reichlich Bauland gäbe, dürfen wir nicht vergessen, dass die derzeitige geopolitische Lage mit Sanktionen und allem, was dazugehört, die Materiallieferungen verzögert und sogar noch verstärkt.

Auch die Energiekrise hat zu höheren Preisen beigetragen.

Die Preise für Immobilien in der Schweiz tendieren daher nicht nach unten, sondern stabilisieren sich eher.

Bei einigen neuen Angeboten muss man sich daher auch nicht wundern, dass die Kostenvoranschläge, die erst vor einem halben Jahr erstellt wurden, steigen!