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Barrierefreies Bauen wird nicht nur in öffentlichen Einrichtungen, grossen Wohnbauten, Gebäuden mit 50 oder mehr Beschäftigten und Pflegeeinrichtungen umgesetzt, wie es die Norm SIA 500 verlangt. Obwohl für Einfamilienhäuser nicht vorgeschrieben, entscheiden sich viele Privatpersonen beim Bau ihres Hauses für diesen Weg. Es ist eine langfristige Entscheidung, die mit Blick auf die Zukunft getroffen wird.

Vermeidung von architektonischen Barrieren und Erhöhung des Wohnkomforts

Barrierefreies Bauen zielt darauf ab, das eigene Heim nutzerfreundlich zu gestalten und den Bewohnern mehr Bewegungsfreiheit zu geben. Diese barrierefreien Gebäude ermöglichen es z.B. behinderten Menschen aktiv und unabhängig an allen gesellschaftlichen Aktivitäten teilzunehmen, aber nicht nur diesen.

Die Vorteile eines barrierefreien Heims wirken sich auf alle aus, die ihr Haus bauen, um möglichst lange darin wohnen zu können. Junge Menschen bedenken diesen Aspekt vielleicht noch nicht, aber denken Sie mal an eine Mutter mit einem Säugling im Kinderwagen; auch für sie sind architektonische Barrieren ein Problem. Sogar kleine Kinder wachsen heran und beginnen, sich mit Lauflernhilfe oder Dreirad durch das Haus zu bewegen. Es ist beruhigend, ihnen den Raum zu geben, den sie brauchen, ohne Angst zu haben, dass sie sich selbst verletzen.

Eltern würden eher motiviert sein, ihre Kinder zu besuchen, wenn sie nicht mit den üblichen architektonischen Barrieren konfrontiert wären, die wir oft in Wohnungen vorfinden. Auch Ihre an den Rollstuhl gefesselten Freunde würden sich freuen, in Ihrem neuen Zuhause angenehme Momente in Ihrer Gesellschaft zu verbringen. Niemand möchte das Schlimmste befürchten, aber es kann jedem passieren, sich ein Bein zu brechen und für eine begrenzte Zeit gehbehindert zu sein. Das fortschreitende Alter ist ein weiterer zu berücksichtigender Faktor. Der Verbleib in der eigenen Wohnung auch im hohen Alter kann das Leben älterer Menschen glücklicher machen. Wenn wir uns für eine hindernisfreie Konstruktion entscheiden, erhöhen wir den Wohnkomfort entsprechend; oft bedeutet das auch eine Wertsteigerung.

Langes Wohnen im eigenen Heim

Architektonische Hindernisse in Privatwohnungen sind für jeden unterschiedlich. Von Treppen ohne Rampe über Türschwellen mit Höhenunterschied bis hin zu einer Küchenarbeitsplatte, die sich nicht verstellen lässt, zu engen Fluren, zu schmalen Türgriffen, Parkplätzen, die zu eng sind, um einen Rollstuhl danebenzustellen, und vieles mehr.

Sie haben die Möglichkeit zu entscheiden, welche Barrieren Sie in Ihrer Wohnung vermeiden wollen, damit Sie in Ihrer Wohnung auch in Zukunft bequem leben können.